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Interviews

Amanda Tapping im SG-P -ExklusivInterview
07 / 2013

Amanda Tapping wurde am 28. August 1965 in Rochford, England geboren. Schon früh wanderte ihre Familie nach Kanada aus, wo sie aufwuchs. Sie studierte Schauspiel an der Windsor School of Dramatic Arts in Ontario.
Nach einigen Auftritten in Theaterstücken und kleinen Rollen vor der Kamera, kam ihr Durchbruch 1997, als sie die Rolle der „Samantha Carter“ in „Stargate SG-1“ bekam.
Wie Fans wissen verkörperte sie diese für zehn Staffeln „SG-1“ und auch darüber hinaus.

Danach widmete sie sich ihrem eigenen Projekt und entwarf gemeinsam mit Damian Kindler das Konzept für die Serie „Sanctuary“, in der sie sowohl im Kreativteam, als auch vor der Kamera tätig war.

Am vergangenen Wochenende war Amanda zu Gast auf der London Film and Comic Con. Wir von stargate-project.de hatten hier die Möglichkeit ein kurzes Interview mit dem „Stargate“-Veteranen zu führen und freuen uns, euch dieses präsentieren zu können.

Unser Dank gilt natürlich Amanda selbst, die sich Zeit für unsere Fragen nahm, dem showmasters-Team und Julie Caitlin Brown.

Artikel verfasst von: Yvonne Sälzle (RodneysGirl)
Interview: Nicole Sälzle (shadow-of-atlantis) & Yvonne Sälzle (RodneysGirl)
Bilder: Nicole Sälzle (shadow-of-atlantis) & Yvonne Sälzle (RodneysGirl)
Übersetzung: Nicole Sälzle (shadow-of-atlantis)


Amanda Tapping

Amanda Tapping wurde am 28.08.1965 fünf Stunden nach ihrem Zwillingsbruder Stephen in Rochford (England) geboren. Zusammen mit ihrer Mutter, ihrem Stiefvater und ihren drei Brüdern wuchs sie im englischen Benfleet auf, doch als sie drei Jahre alt war, beschlossen Amandas Großeltern, nach Kanada zu gehen. Amandas Mutter ließ sich von ihren Eltern überreden mitzukommen, und so sollte es geschehen. Amanda, ihre Mutter, die drei Brüder, ihre Großeltern und ihre zwei Tanten gingen nach Toronto, Kanada.

Ihr Vater arbeitete als Naturwissenschaftler und war sehr begeistert, als Amanda in der Schule einen Preis für ihre Naturwissenschaftsarbeit bekommen hat; er hatte schon den Gedanken, dass Amanda in seine Fußstapfen treten würde. Doch sie hatte ganz andere Zukunftspläne.

Als Amanda die North Toronto High School besuchte, wuchs ihr Interesse an der Schauspielerei, und sie bekam den "Dramatic Arts Award" für ihre schauspielerische Leistung. Als sie dann mit der Schule fertig war, ging es weiter mit der Schauspielerei: Sie wurde an der Universität für dramatische Kunst (University of Windsor School of Dramatic Art) in Windsor (Ontario, Kanada) angenommen. Danach studierte sie Theater und Bühnenproduktion. Amanda wollte ihr Talent am Anfang nicht mit TV-Produktionen "vergeuden", aber sie musste feststellen, dass man beim Fernsehen doch mehr Geld verdienen kann als mit Theaterproduktionen, und sechs Monate nach dieser Feststellung hatte sie ihren ersten TV-Auftritt in einem Werbespot. Danach kamen einige kleinere Rollen in "Akte X" , "The Donor", "Rent-a-Kid" und vielen weiteren Serien. Ihren professionellen Durchbruch hatte sie im Jahre 1997, als sie für die Rolle der Samantha Carter in "Stargate SG-1" gecastet wurde. Neun Jahre später ist sie noch immer dabei, doch ihre Rolle wurde vom Captain zum Lt. Colonel befördert, und sie ist reifer geworden.

Auch in ihrem privaten Leben geht alles weiter bergauf. Sie heiratete Alan Kovacs. Zusammen mit ihm hat sie am 22.03.2005 ihr erstes Kind bekommen, Olivia B.

Deutsch

Stargate-Project.de: Wie geht es dir heute?

Amanda Tapping: Mir geht es sehr gut, danke!


SG-P:Gefällt dir die Convention?

Amanda: Ja, das tut sie. Ich hätte nicht gedacht, dass sie so groß ist, aber es gefällt mir hier sehr gut! Danke!


SG-P: Da „Stargate Continuum“ der letzte „Stargate SG-1“-Film war... Wie war es, diesen zu drehen? Und wie war es, zu wissen, dass dies das Ende von „Stargate SG-1“ ist?

Amanda: Zu diesem Zeitpunkt war uns nicht wirklich klar, dass es tatsächlich das Ende von „Stargate SG-1“ werden würde. Wir hatten immer noch die Hoffnung, dass es weitere Filme geben würde. Aber es war einfach ein sehr besonderer Film, da wir in der Arktis drehten. Wir haben dort einige Szenen gedreht und eine ganze Weile auf einer treibenden Eisscholle bleiben können. Ben Browder, Richard Dean Anderson und ich haben also einige Zeit auf einer treibenden Eisscholle gelebt und das war wirklich beeindruckend. Ich denke auch heute noch, dass „Continuum“ immer etwas Besonderes sein wird.


SG-P: Wie war es, Richard Dean Anderson für „Continuum“ zurück vor der Kamera zu haben?

Amanda: Es war einfach großartig ihn für „Continuum“ zurück zu haben. Es ist immer toll mit ihm zusammen zu drehen. Mit ihm kann man jede Menge Spaß haben.


SG-P: Mit „Stargate: Universe“ endete „Stargate“ in gewisser Weise. Wie war es für dich, zu sehen, dass „Stargate“ zu diesem Zeitpunkt endete?

Amanda: Das war sehr traurig. Es kam so plötzlich. Ich hätte nicht gedacht, dass es so schnell passieren wird und daher war ich auch sehr traurig. Wir alle waren in gewisser Weise geschockt, da wir immer hofften, dass wir hin und wieder mit dem gesamten Franchise zu tun hätten. Aber wer weiß?


SG-P: Wenn es eine weitere „Stargate“-Serie gäbe, wärst du gerne wieder dabei?

Amanda: Ja, definitiv. Ich denke, jeder von uns wäre gerne wieder dabei.


SG-P: Wenn es ein echtes Stargate gäbe, wohin sollte es dich bringen?

Amanda: Wow, gute Frage. Jetzt wäre ich dann am liebsten an einem Strand in Tahiti. Ja, ich weiß nicht. Irgendwo hin, wo ich nichts mit dem Zoll, den ganzen Einwanderungsformularien und Flughäfen zu tun hätte. Das wäre großartig.


SG-P: Du warst bei so vielen Science-Fiction-Serien dabei. Was hältst du insgesamt von der Science-Fiction und gibt es eine aktuelle Serie, bei der du gerne dabei wärst?

Amanda: Ich hätte gerne eine Rolle bei „Continuum“. Bei dieser Serie führe ich auch Regie und ich denke, es ist eine fantastische Serie. Was die Science-Fiction im Allgemeinen angeht, so finde ich, dass sich hier viel geändert hat und die Grenzen mittlerweile ziemlich offen sind. Wie ich im Talk schon sagte, gibt es mittlerweile viel mehr Frauen, die Sci-Fi schauen und auch in Sci-Fi-Serien mitspielen. Das Genre hat nun eine viel größere Bandbreite und dreht sich nicht mehr nur um Raumschiffe. Ich denke, es ist großartig, wie sich die Science Fiction entwickelt hat und ich bin stolz darauf, Teil der Science Fiction zu sein.


SG-P: Kommen wir zu „Sanctuary“. In der Serie gab es viele historische Personen. Hattest du irgendeine Person im Hinterkopf, die als Vorlage für Helen Magnus hätte dienen können?

Amanda: Nein, nein. Sie war lediglich eine Erfindung von Damian (Kindler). Also, nein, es gab für sie keine historische Vorlage. Sie war ihre eigene historische Vorlage. Und ich denke, es ist auch schwer eine historische Person zu finden, auf der sie hätte basieren können.


SG-P: In beiden Rollen, als Carter und als Magnus, hattest du viele Action-Szenen. Hat dir dies gefallen?

Amanda: Absolut. Ich liebe diese Szenen. Ich liebe es, diese Szenen zu drehen, für sie zu trainieren, die Choreografie zu lernen, sie umzusetzen. Diese Szenen sind einfach fantastisch.


SG-P: Welchen Abnormen fandest du am interessantesten?

Amanda: Wow, ja, ich finde, dass die interessantesten Abnormen diejenigen sind, die zunächst gar nicht auffallen. Die Abnormen, die zunächst gar nicht abnorm aussehen, aber dennoch anders sind und deshalb schlecht behandelt werden. Mein allerliebster Abnormer ist sowieso und offensichtlich Bigfoot, mein Biggie, mein bester Freund. Aber ich denke, die Charaktere, die mich am meisten faszinierten, waren die, die zunächst nicht als Abnorme auffielen.


SG-P: Gibt es eine Möglichkeit, dass wir von „Sanctuary“ noch etwas zu sehen bekommen, ähnlich der Filme bei „Stargate“?

Amanda: grinst Ja, wir versuchen derzeit, etwas in dieser Richtung in die Wege zu leiten.

SG-P: Das klingt cool.

Amanda: Oh, ja, das wäre sehr cool.


SG-P: Für diejenigen, die es noch nicht kennen: Könntest du Sanctuary4Kids kurz vorstellen?

Amanda: Sanctuary4Kids ist eine Non-Profit-Organisation, die 2009 ihren Anfang nahm und kleineren Charities weltweit unter die Arme greift, die Waisenhäuser unterstützen. Wir arbeiten mit zwei Organisationen zusammen, die sich gegen den Handel mit Kindern einsetzen. Wir sind derzeit in Haiti aktiv und in Vancouver. Wir befinden uns dort im östlichen Downtown, wo es eine hohe Armutsrate gibt.
Wir versuchen uns für Kinder weltweit einzusetzen, die sich in Krisensituationen befinden, und achten darauf, dass die Hilfe direkt und sinnvoll ist. So, dass die Kinder besseres Essen erhalten, dass sie in der Schule die Dinge zur Verfügung haben, die sie im Unterricht benötigen. Es geht sehr viel darum, dass sich die Kinder ein Leben abseits der Straße erarbeiten können. Die Hilfe, die wir also leisten, soll also eher praktisch sein, um die Charities auf diese Weise zu unterstützen.


SG-P: Nun zu einem deiner neueren Projekte: Wie war es, bei „Supernatural“ dabei zu sein?

Amanda: Es war wirklich fantastisch. Die Jungs waren super drauf. Ich wusste nie, ob mein Charakter gut oder böse war. Und jede Woche dachte ich mir: „So, was ist nun also mit dem Charakter?“ Und es hieß immer nur: „Du wirst schon sehen! Du wirst schon sehen!“ Es war wirklich lustig, keine Ahnung zu haben, was mit Naomi nun also passiert.


SG-P: Auf welche deiner Projekte können sich deine Fans als nächstes freuen?

Amanda: Ich bin gerade mit dem Regieführen bei „Continuum“ fertig. „Supernatural“ läuft in Deutschland glaube ich noch und demnächst werde ich bei einer Serie namens „Arctic Air“ Regie führen. Und dann steht ein Film an, den ich wohl Ende August drehen werde.


SG-P: Hast du eine Nachricht für deine deutschen Fans?


Amanda: Ich freue mich sehr darauf, wieder nach Deutschland zu kommen. Ich war schon viel zu lange nicht mehr in Deutschland und ich finde es schade, dass ich so lange nicht mehr in Deutschland war. Die deutschen Fans haben uns immer sehr stark unterstützt, daher vielen, vielen Dank für eure Unterstützung und ich freue mich riesig auf September!


SG-P: Vielen Dank, dass du dir für Stargate-Project.de Zeit genommen hast!

Amanda: Gerne, ich danke euch!

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